Alle Beiträge aus dem Jahr 2021

Danke

Der Landeselternverband Vorarlberg dankt den Pädagog*innen und den Bildungsverantwortlichen

Es ist jetzt mehr als eine Woche her, seit wir wissen, dass die Schulen geschlossen werden…

Mit der Entscheidung die Schulen zu schließen, setzte die Regierung einen richtungsweisenden Schritt und platzierte das Bildungsministerium als Akteur aktiver Veränderungen. Binnen weniger Tage transformierten unsere Pädagog*innen die Klassenzimmer ins digitale Zeitalter, um auch weiterhin ein Bildungsangebot bereit zu halten. In einer Zeit, die kaum anspruchsvoller sein kann und die Psyche aller Menschen stark belastet. Dafür gebührt allen Beteiligten

Respekt und Hochachtung.

Wir schreiben Tag Neun. Die „neue Schule“ läuft noch nicht überall perfekt, weder bei Pädagog*innen, Schüler*innen oder Eltern. Es ist aber auch Tag Neun der Veränderung und wir können erkennen, was alles in kürzester Zeit umgesetzt wurde. Politik und Ministerium öffneten Wege, damit unsere Pädagog*innen sich um das kümmern können, was ihnen und uns Eltern wichtig ist: Die Bildung unserer Kinder.

Dafür möchten wir, der Landeselternverband Vorarlberg, uns im Namen aller Eltern ganz herzlich bedanken und unsere Unterstützung ausdrücken. Irgendwie fühlt es sich auch ein wenig nach „Zukunftsbetrieb“ und nicht nur „Notbetrieb“ an. Danke!

PS: Auch wir versuchen unseren Beitrag zu leisten. Auf unserer Homepage stellen wir aktuelle Informationen und Freizeitaktivitäten sowie Lernplattformen bereit. https://levv.at/lernhilfe/

Landeselternverband Vorarlberg

 

Lernen will gelernt sein

Unter welchen Bedingungen lässt sich gut lernen? Und warum ist das so? Was hindert uns am Lernen? Gemeinsam mit dem „Schule im Aufbruch“-Team veranstaltete der Landeselternverband Vorarlberg Ende November an der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg einen „Schule im Aufbruch“-Abend zum Thema „Was sagt die Wissenschaft zum Lernen?“ Zunächst stellte Dr. Martin Ruckensteiner vom Kernteam Österreich aus Wien die Arbeit und die Ziele der Initiative „Schule im Aufbruch“ vor.

Interaktiv und praxisnah

Anschließend begeisterte Referentin Prof. Ulrike Lichtinger, Inhaberin des Lehrstuhls für Schulentwicklung an der PH Feldkirch, die rund 70 Gäste mit ihren Erkenntnissen zum positiven Lernen. Immer wieder forderte sie das Publikum auf, sich kurz über konkrete Fragestellungen Gedanken zu machen und sich untereinander auszutauschen. Prof. Lichtinger nahm einzelne Impulse aus dem Auditorium auf und zog daraus Schlüsse auf das Lernen.

Zentrale Aussage dieses Abends war: Um Lernen positiv zu beeinflussen, benötigt es Wohlbefinden und positive Emotionen. Was sich daraus für die Schule ableiten lässt, ließ die Referentin bewusst offen. Nach dem Vortrag hatten die Gäste die Möglichkeit, sich auszutauschen und zu vernetzen. Für eine kurzweilige Unterhaltung des Abends sorgte das Kammermusiktrio Mélange.

 

2. „Schule im Aufbruch“ Tag in Vorarlberg

Der Landeselternverband Vorarlberg hat gemeinsam mit den Initiatoren von „Schule im Aufbruch“ einen ganzen Tag mit vollem Programm für Direktoren, Lehrer und Eltern in Vorarlberg organisiert.

Hinter „Schule im Aufbruch“ steht eine Initiative, die zu mehr Potenzialentfaltung unserer Kinder an unseren Schulen führen soll. Gerald Hüther erklärt dies näher: „Kinder bringen von sich aus alles mit, was es […] braucht! Eine Lernkultur der Potenzialentfaltung schafft […] vor allem die Bedingungen dafür, dass Lernen als ein Freude machender, kreativer und inspirierender Prozess erlebt werden kann.“ Um Potenzialentfaltung in der Schule zu ermöglichen, bedarf es einer besonderen Haltung gegenüber Schülern. Es geht um:

  • Selbstverantwortung statt Pflichterfüllung
  • Schatzsuchen statt Fehlersuchen
  • Neue Lernformate anstatt Frontal-Unterricht
  • Lob und Vertrauen statt Negativ-Auslese oder Laissez-faire

Am 20. Oktober 2017 war es nach einiger Vorbereitungsarbeit so weit: Dem Aufruf ihre Tore zu öffnen, folgten landesweit 14 Schulen, von der Volksschule bis zur Handelsakademie. Die Besucher konnten am Vormittag direkt am Unterricht teilnehmen und bekamen gelungene Schulbeispiele präsentiert, die die angeborene Kreativität und Begeisterung unserer Schülerinnen und Schüler erhalten und fördern. Ganz im Sinne von „Schule im Aufbruch“. Diese gewonnenen Einblicke wurden am Nachmittag ausgetauscht und weitere Ideen in Richtung Umsetzung diskutiert.

Noch mehr Lust diesen Weg gemeinsam zu gehen, Gewohntes „Auf-zu-Brechen“ und den Beispielen zu folgen, machten uns die Impulsvorträge der Hirnforscherin Dr. Katrin Hille („Wie lernt das Gehirn? Und was heißt das für die Schule“?), per Videobotschaft Ali Mahlodji/ Gründer von whatchado und EU-Jugendbotschafter (“Wenn du es dir wirklich vorstellen kannst, dann kannst du es auch umsetzen”) und Superar („Wie Singen die Welt verändert“).
Herzlichen Dank allen Unterstützern, insbesondere der UBG für die Übernahme der Bewirtungskosten.

Auch Vorarlberg träumt von Schulen, an denen die Begabungen unserer Kinder entdeckt werden und sich entfalten können.

 

Elternvereinsgründung in Hohenweiler

Engagierte Eltern der Volksschule und des Kindergartens Hohenweiler trafen sich am 12.07.2017 mit einem gemeinsamen Ziel: Der Gründung eines Elternvereins. Nach Verlesung der Statuten und Bestätigung dieser durch die Anwesenden wurde der Vorstand einstimmig gewählt. Als Obfrau wurde Jasmin Perterer gewählt. Sie wird durch Susanne Schedler (Obfraustellvertreterin), Alexandra Simma (Schriftführerin) und Simone Heinzl (Kassierin) unterstützt.
Wir wünschen dem neuen Elternverein viel Freude und Energie in der Elternvereinstätigkeit.

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Informationsaustausch zum Thema ganztägige Schulformen

Am 29.05.2017 lud der Landeselternverband zu einem Informationsaustausch zum Thema ganztägige Schulformen in die NMS Dornbirn Baumgarten ein. Trotz des warmen Wetters kamen um die 30 Personen, um sich über die verschiedenen ganztägigen Schulformen im Land zu informieren. Herr Pflichtschulinspektor Rothmund und Herr Burgstaller vom Amt der Vorarlberger Landesregierung konnten auf alle Fragen Antworten geben. Frau Dir. Mersnik stellte zu Beginn ihre Ganztagesklasse mit verschränkter Form vor. Bei einem verschränkten Unterricht haben die SchülerInnen jeden Tag bis 16:05 Uhr Unterricht, wobei sich die Lern- und Freizeitstunden über den Tag verteilt abwechseln.

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Diese Klasse ging dieses Jahr mit großem Erfolg zum ersten Mal an den Start, so dass im nächsten Schuljahr eine zweite Ganztagesklasse in verschränkter Form angeboten wird.
Es wurde an diesem Abend klar, dass sich die Eltern noch mehr Aufklärung zu den ganztägigen Schulformen, speziell über die verschränkte Form, wünschen. An jeder Schule müsste eine Bedarfserhebung im Frühjahr stattfinden, bei der abgefragt wird, ob Nachmittagsbetreuung benötigt wird. Es wäre wünschenswert, wenn Informationen über die einzelnen Modelle an den Schulstandorten vorgestellt würden. Die Vorteile einer Ganztagesklasse mit verschränktem Unterricht sprechen für sich. Frau Dir. Mersnik bestätigte uns, dass die Beziehung zwischen SchülerInnen, Lehrpersonen und Eltern deutlich gewonnen hat. Die SchülerInnen lernen mit Freude und für die Eltern ist das Familienleben entspannter.
Wir danken Frau Dir. Mersnik, Herrn PSI Rothmund und Herrn Burgstaller für diesen informativen Abend.

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7. Generalversammlung des Landeselternverbandes 2017

Um eine gute Beziehung zu etablieren, braucht es Engagement von allen Beteiligten!

„Unsere Schulen haben komplexe Aufgaben zu meistern, dies sind heutzutage deutlich zu viele für die Lehrer und Direktoren allein. Es braucht die Zusammenarbeit mit den Eltern! Denn Schule heute wird neben einem Lernort auch immer mehr ein Lebensort.“

Mit diesen Worten bedankte sich die Vorarlberger Landesrätin Dr. Bernadette Mennel beim Vorstand und den Geschäftsführerinnen des Landeselternbüros Birgit Walch und Sandra Lang auf der 7. Generalversammlung des Landeselternvereins Vorarlberg (LEVV) für die sehr konstruktive Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. mehr lesen…

„Schule im Aufbruch“ in Vorarlberg

schule im aufbruch

Viele Schulentwicklungsbeispiele zeigen: Unsere Haltung ist entscheidend für erfolgreiche Beziehungsarbeit. Dies umfasst:
Unsere Haltung gegenüber SchülerInnen
Unsere Haltung gegenüber LehrerInnen
Unsere Haltung gegenüber Eltern
Aber was bedeutet Haltung? Welche Haltung erfordert eine „potenzialentfaltende“ Schule? Wie entwickelt sich eine solche achtsame Haltung und Kultur an einer Schule? Sind Haltungen veränderbar?

Die Unterstützer von „Schule im Aufbruch“ in Vorarlberg planen eine Großveranstaltung im Herbst mit diesem Themenschwerpunkt.
Zur Vorbereitung dieser „Schule im Aufbruch Tage“ findet die zweite regionale Veranstaltung
am 6. März 2017 um 19:30 Uhr in der NMS Alberschwende statt.

Hierzu sind alle Eltern, LehrerInnen, DirektorInnen und Interessierte eingeladen mitzuwirken. Wir werden uns an diesem Abend folgenden Fragen stellen:

  • Was interessiert Sie zum Thema Haltung am meisten?
  • Wo liegen im Schulalltag Ihre Probleme?
  • Was würden Sie von einem „Schule im Aufbruch“-Tag zum Thema Haltung wünschen?

Dr. Martin Ruckensteiner, einer der Initiatoren von „Schule im Aufbruch“ wird diesen Abend begleiten.

Ganz im Sinne der Leitgedanken von „Schule im Aufbruch“:
Inspirieren – Vernetzen – Wissen austauschen – Mut machen – Aufbrechen

Machen Sie mit! Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Team „Schule im Aufbruch“ Vorarlberg

Webinar zum Thema „Stress und Probleme mit Schule, Lernen, Hausaufgabe“

Webinar

Was ist das ?

Webinar
das ist eine Wortschöpfung aus den Wörtern: Web und Seminar.

In einem Webinar können Sie von Ihrem eigenen Computer aus mit der Referentin und den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern kommunizieren. Sie können Neues lernen, Fragen stellen, mit Expertinnen und Betroffenen diskutieren. Das alles ganz bequem vom Schreibtisch aus.

Dazu müssen Sie nur einen Link anklicken und schon sind sie mit dabei.

Die anderen TeilnehmerInnen sehen Sie nicht auf dem Bildschirm, auch können Sie sich mit einem eigens gewählten Namen einloggen. Sie können sich aktiv mit Fragen und Antworten am Webinar beteiligen, oder das Webinar einfach nur mitverfolgen.

Ein Webinar dauert meist zwischen 45 und 60 Minuten, wobei es Ihnen natürlich frei steht, dieses auch früher zu verlassen. Wenn Sie wollen, können Sie im Anschluss an die 45 Minuten mit der Vortragenden und anderen Teilnehmern weiter in Kontakt stehen oder der Vortragenden Fragen im Zweiergespräch stellen.

Die Teilnahme am Webinar ist kostenlos.

An technischen Voraussetzungen benötigen Sie lediglich einen Internetzugang.

Unser zweites Webinar zum Thema „Schule“ ist am
Mittwoch, 25.01.2017 um 20:00 Uhr.

Familienthema „Schule“
Stress und Probleme mit Schule, Lernen, Hausaufgaben

Die Themen sind vielfältig, die Ursachen und Lösungen sind sich womöglich ganz ähnlich.

Es gibt Stress bei der Hausaufgabe, das Kind fühlt sich in der Schule über- oder unterfordert, das Kind mag nicht lernen oder es lernt und kann die Leistungen in der Schule nicht bringen.

Wenn ein Kind in der Schule Probleme hat, dann sind Kind und Familie belastet. Eltern und Kind setzen sich immer höherem Druck aus.

Über mögliche Ursachen und Lösungen informiert die Lerntherapeutin Kornelia Maier-Häfele im Rahmen dieses Webinars. Es gibt die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit anderen Interessierten und Betroffenen zu diskutieren.

Zur Person:
Mag. Kornelia Maier-Häfele, Wirtschaftspädagogin und Lerntherapeutin mit eigener Praxis in Vandans und Fraxern verfügt über langjährige Erfahrung als Expertin in Diagnose von und Umgang mit Lernproblemen. Vor allem widmet sie sich in ihrer Praxis erfolgreich der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Lese-/ Rechtschreib- oder Rechenschwäche.

Wenn Sie Interesse haben an diesem Webinar teilzunehmen, dann folgen Sie bitte diesem Link http://lernraum.qualifizierung.com/ ,um sich unverbindlich zu unserem kostenlosen Webinar anzumelden.

Wir freuen uns auf eine Online-Begegnung.

 

Veranstaltung „Schule im Aufbruch“

Am 21. November 2016 konnte der Landeselternverband, ARGE, PRIM, UBG, Bodensee Akademie und Freie Schule Lindau in den neuen Räumlichkeiten der Volksschule Dornbirn Edlach ca. 80 Interessierte begrüßen, die sich über „Schule im Aufbruch“ informierten und austauschten.

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Dr. Martin Ruckensteiner berichtete über Projekte in anderen Bundesländern und stand für Fragen zur Verfügung.

Gegründet wurde „Schule im Aufbruch“ in Deutschland von Prof. Dr. Gerald Hüther, Margret Rasfeld und Prof. Dr. Stephan Breidenbach. „Schule im Aufbruch“ entwickelt sich in Österreich seit dem Start im Februar 2014 Schritt für Schritt weiter. In der Zwischenzeit arbeiten hunderte Schulen in verschiedenen Bundesländern an Ideen hin zu einer neuen Lern- und Schulkultur. Lehrerinnen, Lehrer und Eltern vernetzen sich und tauschen monatlich ihre Schulentwicklungserfahrungen aus. InspektorInnen starten mit Schulen in ihren Bildungsregionen den Aufbruch, BürgermeisterInnen laden zu Symposien ein und Gemeinden entwickeln ihre Bildungsvision. Unternehmen unterstützen die Transformation von Schulen mit der Finanzierung von Inspirationsreisen zu Schulen im Ausland, ganze Täler befinden sich im gemeinsamen Schulentwicklungsprozess.

Die TeilnehmerInnen konnten sich in Kleingruppen über mögliche Schritte in Vorarlberg austauschen und im Anschluss war die Möglichkeit gegeben mit Dir. Sabine Bader das neue Schulgebäude zu besichtigen.

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Wir danken den Initiatoren der „Schule im Aufbruch“, ganz besonders Dr. Martin Ruckensteiner für sein Engagement und seine Unterstützung. So wie es aussieht haben die Ziele der Initiative „Schule im Aufbruch“ viele BefürworterInnen gefunden.  Nun freuen wir uns auf gemeinsame Aktivitäten, die sich aus diesen Impulsen ergeben. Ganz im Sinne der Leitgedanken von „Schule im Aufbruch“:
„Inspirieren – Vernetzen- Wissen austauschen – Mut machen – Aufbrechen“.


Klausurtagung des LEVV

Wie erreichen wir Eltern, Elternvereine noch besser? Wie gelingt es dem Landeselternverband Präsenz zu zeigen?

Dieses und weitere Themen zur Planung des neuen Schuljahres waren auf der Agenda unserer Klausur am letzten Ferienwochenende. Erreichen wir wirklich alle Eltern bzw. die Elternvereine, die Fragen zu schulischen Angelegenheiten haben? Auf welchem Weg? Mit welchen Mitteln? Aber auch: Wie gewinnen wir neue ehrenamtliche Helfer und Mitdenker?

Nach dem Motto „Kommunikation ist alles“ haben wir Wort und Bild unter die Lupe genommen und Sie werden in Zukunft bestimmt das ein oder andere neu überarbeitete Werbematerial bei uns finden!

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